KLOSTER SANKT PETER BLUDENZ

Aktuell

 

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Das miteinander stärken

eingeladen  sind Paare, Ehepaare und Familien

Treffen:  jeweils am Samstag von 10 Uhr bis ca. 16.00 Uhr


6. Mai 2017 - Kommunikation

1. Juli - Frausein + Mannsein

23. September - Konflikte + Versöhnung

9. Dezember - Miteinander Familie sein


Kinderbetreuung


Mehr Infos an der Pforte, Anmeldung bis 29. April an:

Kloster St.Peter in Bludenz, Tel. 05552 62329, Mail: sankt.peter(at)aon.at


Die Schwestern von St.Peter, Manuela und Hubert Dobler und Referenten




«Die Liebe zeigt sich meistens in den kleinen, alltäglichen Dingen»


Bludenz (cm) Die Dominikanerinnen des Klosters St. Peter laden gemeinsam mit Manuela und Hubert Dobler zu vier Einkehrtagen unter dem Titel «das Miteinander stärken» für Paare, Ehepaare und Familien ein. Im Mittelpunkt stehen das Gespräch und das Miteinander-Wachsen.


Wie entstand die Idee Einkehrtage für Paare, Ehepaare und Familien vorzubereiten?

Sr. Marcellina: In unseren Gottesdiensten sind immer wieder junge Familien. Sie sind uns ein großes Anliegen und so entstand der Gedanke dieses Angebot ins Leben zu rufen.

Manuela Dobler: Wir bieten regelmäßig Ehevorbereitungskurse an. Die Schwestern sind auf uns zugekommen und haben uns gefragt, ob wir uns vorstellen könnten, gemeinsam mit ihnen diese Einkehrtage zu organisieren. Eine Initiative, die wir sehr gerne mitunterstützen.


Vier Tage (in diesem Jahr) im Zeichen der Familie mit unterschiedlichen Inhalten. Was erlebt man als Paar oder auch Familie in den gemeinsamen Stunden?

Hubert Dobler: Einerseits haben die Paare einen ganzen Tag nur für sich selbst, das ist an sich schon ein Geschenk. Für die Kinder wird eine Betreuung angeboten. Es ist eine Chance neue Blickwinkel und Themen kennen zu lernen und Zeit miteinander zu verbringen.

Manuela Dobler: Ich erlebe in den Einkehrtagen immer wieder, welche Bereicherung Paare hier erfahren. Jeder entscheidet für sich, was er mit nach Hause nimmt. Oft sind es die größten Skeptiker, die schlussendlich mit großer Begeisterung dabei sind.


Was braucht eine Beziehung um zu gelingen?

Manuela Dobler: Wertschätzung füreinander. Damit meine ich, dass man sein Gegenüber so annimmt, wie er oder sie ist. Das zeigt sich oft in kleinen Dingen, wenn man bereit ist, sich gegenseitig zu helfen und die Andersartigkeit anzunehmen. In einer gelingenden Beziehung darf man ganz Frau und ganz Mann sein.

Hubert Dobler: Liebe. Es geht darum miteinander verbunden zu sein und respektvoll miteinander umzugehen. Das ist nicht immer leicht, denn Konflikte gibt es auch in einer gesunden Beziehung, es stellt sich nur die Frage, wie man damit umgeht. In der gegenseitigen Liebe ist man bereit zu verzeihen und sich miteinander zu versöhnen.


Welche neuen Inhalte bieten die Einkehrtage den Teilnehmern an?

Hubert Dobler: Am 6. Mai starten wir mit dem Thema Kommunikation. Es gibt sehr interessante Statistiken, die zeigen, wie wenig ein Paar am Tag miteinander kommuniziert. Oft bleiben wenige Minuten Gespräch, in denen es sich hauptsächlich um organisatorische Fragen dreht, wie beispielsweise den Einkauf, anstehende Termine oder die Kinderbetreuung. So bleiben wichtige Fragen oft auf der Strecke. Wie oft fragt man seinen Partner: „Wie geht es dir?“

Manuela Dobler: Ein anderer Tag ist dem Inhalt „Konflikte und Versöhnung“ gewidmet. Wenn Versöhnung nicht stattfindet, dann trägt das Paar diese Verletzungen oft jahrelang mit sich herum. Es ist wichtig, zu erkennen, wie man mit einem Konflikt gut umgehen kann, um Versöhnung möglich zu machen. Oft liegt der gelernte Umgang mit Konflikten in den Herkunftsfamilien, das ist meistens aber dem betroffenen Paar gar nicht bewusst. Darüber Nachzudenken bietet eine große Chance gemeinsam neue Wege zu gehen.


Als Familientrainer haben Sie sicherlich schon vieles erlebt..

Hubert Dobler: ...wir werden selbst oft, im Austausch miteinander, von den Paaren beschenkt. Dann erleben meine Frau und ich unsere eigene Unterschiedlichkeit und das ist immer wieder spannend und staunenswert.

Manuela Dobler: Was ich selbst in der Begleitung von jungen Paaren oftmals erkenne, ist, wie wichtig es ist, dass mein Mann so ist, wie er ist. So habe ich ihn geheiratet und ich möchte keinen anderen Menschen aus ihm machen.



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