KLOSTER SANKT PETER BLUDENZ

Die Sanierung

 

Sie befinden sich hier: Kloster Sankt Peter - Die Sanierung - Sanierung aus Sicht der Stadt Bludenz

Ansteckender Optimismus und Ort der
Spiritualität
Von Bürgermeister Mandi Katzenmayer


Jede Stadt hat ihre Wahrzeichen. Neben dem Stadtwappen und dem Logo sind es meist Gebäude. Das Rote Haus in Dornbirn, der Martinsturm in Bregenz, die Schattenburg in Feldkirch. In Bludenz gibt es einige Gebäude, die man im ganzen Land kennt. Das Schloss Gayenhofen, die Laurentiuskirche, das Obere Tor und das Kloster St. Peter.


Das Kloster St. Peter begleitet die Geschichte der Stadt seit Jahrhunderten. Immer wieder hat es dabei besondere Ereignisse gegeben. Die Klosterbrände, die Verunstaltungen während der Kriege, der Einzug der Schulen und des Kindergartens in das Kloster oder auch die Renovierung der vergangenen zwei Jahre.


Die Renovierung und die Generalsanierung des Klosters St. Peter ist das äußere Zeichen eines neuen Klosters in Bludenz. Seit der Jahrtausendwende hat sich das Klosterleben grundlegend geändert. St. Peter ist ein offenes Kloster geworden. Obwohl das Gebäude immer schon in Bludenz lag, ist das Kloster nie so sehr wie in den letzten Jahren in das Leben der Bludenzerinnen und Bludenzer herangerückt. Viele der älteren Generation sind täglich am Kloster vorbeigegangen, ohne jemals einen Blick in den Klostergarten oder gar hinter die Klostermauern zu werfen. Die Klosterkirche, der Schulbereich oder früher die Kühlräume im Keller des Klosters waren den Bludenzern noch vertraut. Heute sind die Schwestern von St. Peter in das Stadtleben integriert, uns allen bekannt und beliebt. Was die Schwestern von St. Peter in den letzten Jahren während der Renovierung geleistet haben, ist bewundernswert. Der Optimismus, den sie gezeigt haben, als es an die Klostersanierung ging, war ansteckend. Auch die Stadt Bludenz wurde angesteckt, wir haben die Renovierung des Klosters gerne mit 350 000 Euro unterstützt.


St. Peter ist nicht nur ein Ort der Spiritualität, sondern ist auch ein Ort des Stadtlebens geworden. Als Bürgermeister ist es schön, dass an so einem besonderen Ort ein Kindergarten und eine Volksschule untergebracht sind. Ich möchte den Schwestern für ihr Entgegenkommen und ihr Verständnis für den Kindergarten- und Schulbetrieb danken.


Die gelungene Renovierung des Klosters kann alle Bludenzerinnen und Bludenzer freuen. Wir haben dadurch einem weit ausstrahlenden Wahrzeichen wieder dem ihm zustehenden Glanz verliehen. Allen, die dazu beigetragen haben, möchte ich recht herzlich danken. Den Schwestern von St. Peter wünsche ich für ihre Tätigkeit im Kloster und in Bludenz alles Gute und vor allem Gottes Segen.