KLOSTER SANKT PETER BLUDENZ

Geschichte - Gemeinschaft - Spiritualität Unser Haus

 
 

Es war die Initiative meines Vorgängers Bischof Klaus, die Dominikanerinnen von Cazis nach St. Peter zu bitten, um das Kloster für die religiös-pastoralen Aufgaben in unserer Zeit neu zu aktivieren.


Für den aufmerksamen Beobachter unseres Zeitgeschehens ist es eine deutlich spürbare Entwicklung: die Säkularisierung weitet sich aus. Glaube als Folklore liegt im Trend. Events mit religiösem Touch sind gut organisiert und gut besucht. Wenn es ums Eigentliche, Substantielle des Glaubensvollzuges geht, z.B. um den Besuch des Sonntagsgottesdienstes, um Kommunionempfang, der um die Bedeutung der Versöhnung mit Gott im Sakrament weiß, da ist der Mensch heute zurückhaltend. Jesu Einladung spricht jedoch deutlich: «Das Reich Gottes ist nahe. Kehrt um!» (Mk 1,15) - Ohne Umdenken, ohne Umkehr ist das Reich der Gerechtigkeit, der Wahrheit, der Freude im Heiligen Geist (R 14,17) nicht zugänglich.  Dabei ist es auch bei säkularem Denken klar: Echtes Menschsein braucht die Bereitschaft, an sich zu arbeiten, sich zu ändern. «Ohne Fleiß kein Preis!» - auch dann, wenn sich unser Menschsein in echter Weise entfalten soll. Das fällt dem säkularen Menschen, dem es gut geht, der sein Leben als letzte Gelegenheit zum Glücklichsein (M. Gronemeyer) begreift, ziemlich schwer. Es scheint heute gerade jungen Menschen die Ungebundenheit wichtig zu sein.

 

Ein Ort der Besinnung, des Nachdenkens und der Meditation Von Bischof Dr. Elmar Fischer

Hier finden Sie auch mehr über:

Die Klostergeschichte ... (Seite in Bearbeitung)

Unsere Gemeinschaft ... (Seite in Bearbeitung)

Unsere Spiritualität ...

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Und trotzdem! Bei all den Freiheiten, die heute locken, gibt es die Menschen, die Sinn suchen! Es gibt die, denen Nachbarschaft und Gemeinschaft in der Gemeinde ein Anliegen ist. Manche wollen nicht einfach im Strom des Zeitgeistes mitschwimmen.

Da wollen die Schwestern Anlaufstelle werden. Der achthundertjährige Bestand des Klosters, des Ordens zeigt, es ist tragende Substanz vorhanden.

Es zeugt von Mut und Initiative, unsere Zeit und ihre Gegebenheiten in Besinnung, in Nachdenken, Meditation ... zu filtern. Es verheißt wertvolle Entdeckungen, Jesu Botschaft für sich persönlich aufzuschließen, geistliche Nahrung zu gewinnen, um in echte Zuversicht und Lebensfreude vorzustoßen.


Die säkulare Welt ist nicht nur Verhängnis und verführerische Schwäche, sie ist auch Chance und Verheißung, wenn Jesu Geist Lichter entzündet, Würze in den Tag einbringt. Mit dem Hoffnungsruf «Duc in altum!» («Fahr hinaus!» - Lk 5,4) hat Papst Johannes Paul II. ins neue Jahrtausend geführt.

Den Schwestern Dank für ihre Initiative! Geist und Segen von oben möge ihr Zukunftsunternehmen zum Wohl für unser Land heute und morgen begleiten.